Immer wieder erhalten Unternehmen in der Schweiz täuschend echt aussehende Rechnungen, Zahlungserinnerungen oder Registereinträge, die auf den ersten Blick offiziell wirken. Besonders neu gegründete Firmen und KMU sind häufig betroffen.
Was sind falsche Rechnungen?
Bei falschen Rechnungen handelt es sich um Schreiben von privaten Firmen, die gezielt den Eindruck erwecken, es handle sich um eine staatliche oder offizielle Stelle. Oft werden Begriffe wie Handelsregister, Registereintrag, Veröffentlichung oder Gebühren verwendet, um Druck aufzubauen.
Warum diese Masche so gefährlich ist
Die Schreiben sind meist professionell gestaltet und enthalten IBAN, Fristen und rechtliche Hinweise. Viele Unternehmen begleichen den Betrag aus Unsicherheit – obwohl keine Zahlungspflicht besteht.
Typische Merkmale unseriöser Rechnungen
- Unklare oder private Absender ohne staatlichen Hintergrund
- Formulierungen wie „Zahlung dringend erforderlich“
- Rechnungen für Einträge, die nie beauftragt wurden
- Kleingedruckte Hinweise, dass es sich um ein „Angebot“ handelt
Was offiziell gilt
Offizielle Stellen wie das Handelsregister erheben Gebühren in klar definierten Verfahren. Diese werden transparent kommuniziert und sind eindeutig nachvollziehbar. Besonders warnt auch der regelmässig vor solchen Betrugsversuchen.
So schützen Sie Ihr Unternehmen
Prüfen Sie Rechnungen immer sorgfältig, hinterfragen Sie unbekannte Absender und bezahlen Sie nichts unter Zeitdruck. Im Zweifel lohnt sich eine fachliche Abklärung, bevor Kosten entstehen.
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